Wiedemeyer-Pokal 2018, Ergebnisse:

 

Frank Schimunek       95 Ringe

Horst Scholz             93 Ringe

Heinz Schimunek       92 Ringe

Kai Roth                  92 Ringe

Marc Pojer               91 Ringe

Olaf Roth                 88 Ringe

Horst Leßmann          87 Ringe

Svenja Mandt            83 Ringe

Lars Nürnberg           83 Ringe

 

Mannschaftswertung:     463 Ringe, Rang 6

 

 

Und wieder traf sich die allerdings zahlenmäßig reduzierte Karl-Anton-Familie, dieses Mal am Schießstand des Bilker Regiments und deren Vereinslokal, der „Goldenen Mösch“, denn es galt, König Hartmut Thönnissen und seine Hiltrud abzulösen und einen neuen Kompaniekönig zu ermitteln.

 

Es könnte ja so einfach sein: (Holz-) Vogel aufhängen, kaputtschießen, und der den letzten Span holt, ist König. So geht’s aber nicht, natürlich müssen wir Schützen daraus einen Event machen (neu-deutsch für Fest). Und bevor der bzw. die Vögel zerlegt werden, wird vormittags zunächst auf Flachständen der von den Damen der Gesellschaft gestiftete Damenpokal ausgeschossen, in diesem Jahr sogar auf solchen mit elektronischer Auswertung (und die deshalb natürlich auch manipulationssicher sind). Also kamen die aktiven Kameradinnen und Kameraden schon kurz nach dem Frühstück zusammen, und nachdem alle Schießeinlagen durch waren, rieben sich die Anwesenden verwundert die Augen, tauchten doch in der Ergebnisliste des Damenpokals auf den vorderen Plätzen Namen auf, die in den letzten Jahren bei diesem Wettbewerb keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hatten: Gewinner wurde Horst Leßmann mit 93 Ringen, gefolgt von Sascha Klingberg mit 86 und Winfried Mandt mit 83 Ringen. Ein erstaunliches Ergebnis, auch deshalb, weil einige Mitglieder der Schießmannschaft nicht anwesend waren.

 

Nachdem sich die eigentlichen „Platzhirsche“ von ihrem Schrecken erholt hatten, wurde eine schmackhafte Gulaschsuppe serviert, und dermaßen gestärkt begrüßten wir die eintreffenden Damen, die sich dann zu Kaffee und Kuchen zusammensetzten, und die aktiven Schützinnen und Schützen begannen mit dem Zerrupfen von Königs- und Ehrenvogel. Die Damen trennten sich nach einiger Zeit von den Kalorienbomben und überließen die Reste des (durchaus noch gut gefüllten) Kuchenbuffets den fleißigen Schützen, die dafür von den Vögeln abließen und ihre Blutzuckerspiegel wieder in Ordnung brachten. Währenddessen  begannen die Damen mit dem Zerlegen des Damenvogels, und nachdem der Kopf noch einmal ausgeschossen werden musste, fanden sich folgende Damen in der Siegerliste wieder: Elke Stark (Kopf), Nicole Adolphs (Schwanz), Anita Schimunek (linker Flügel), Elsbeth Schimunek (rechter Flügel), Hiltrud Thönnissen (Klotz), und Ute Nürnberg räumte die Platte ab.

 

Unsere Jungschützen Svenja Mandt, Kai Roth und Lars Nürnberg waren anwesend, und so konnte auch ein Jungschützenkönig ausgeschossen werden; natürlich nicht mit einem kompletten Vogel, sondern mit einer Platte. Nach (relativ) langem Kampf holte sich Kai Roth, immerhin bereits Regiments-Jungschützen-König, die noch vorhandenen Reste dieser Platte und ist somit auch Kompanie-Jungschützen-König.

 

Die Pfänder von Königs- und Ehrenvogel fielen recht zügig, und das sind die treffsicheren (Pfand-) Schützen des Ehrenvogels: Jürgen Mandt (Kopf), Kai Roth (Schwanz), Winfried Mandt (linker Flügel), Lars Nürnberg (rechter Flügel), Andreas Zöllkau (Klotz), und die Platte holte Werner Roth.

 

Nun zum Königsvogel. Dieter Scholl hätte sich gerne die Ehrungen für gleich 3 Pfänder abgeholt, räumte er doch den Klotz gleich mit den noch dranhängenden beiden Flügeln ab. Wir konnten ihn aber ausbremsen, denn er durfte sich eines der drei Pfänder aussuchen (er nahm den Klotz), und die anderen Pfänder wurden wieder aufgesetzt. Die Pfänder des Königsvogels: Frank Schimunek (Kopf), Kai Roth (Schwanz), Marc Pojer (linker Flügel), Markus Lesch (rechter Flügel) und Dieter Scholl, wie bereits erwähnt, den Klotz. Zum Showdown, also dem Schießen auf die Platte, traten dann (leider nur) noch drei Kameraden an, nämlich Roland Musweiler, Jürgen Mandt und Horst Leßmann, es war also sozusagen ein Vorstandsvogel. Zwischen diesen Dreien entwickelte sich ein spannender Wettbewerb, dem Roland dann ein Ende setzte. Er räumte die Reste der Platte ab, machte sich zum neuen Kompanie-König 2018/2019 und seine Gaby zu seiner (unserer) Königin.

 

Nach einem rustikalen Grillbuffet, für das die Wirtsleute gesorgt hatten, fanden die Ehrungen der Pfandschützen und der provisorische Kettenwechsel statt.

 

An dieser Stelle möchten wir zunächst einmal dem verantwortlichen Schießleiter der Bilker Schützen, Joachim Gendrung, für seine Unterstützung danken, und da wir gerade bei Schießleitern sind, natürlich auch Frank Schimunek, Horst Leßmann und dem „z.b.V.-Schießleiter“ Hartmut Thönnissen. Für die Getränkeversorgung am Stand zeichnete natürlich wieder Andreas Zöllkau mit seinem Team verantwortlich, Svenja Mandt und Carina Klingberg machten sich um die Dokumentierung der Ergebnisse verdient, und nicht zuletzt danken wir den Wirtsleuten der „Goldenen Mösch“ für die gute Versorgung.

 

Dieser Tag ist ein Highlight im Schützenjahr, immerhin geht es um die Repräsentanz unserer Gesellschaft in der Öffentlichkeit. Daher ist es schade, dass einige Kameraden aus den verschiedensten Gründen der Veranstaltung ferngeblieben sind…

 

 

 

Ergebnisse Königsschießen 8. September 2018:

 

Königsvogel:

 

Kopf:             Frank Schimunek

Schwanz:        Kai Roth

linker Flügel:    Marc Pojer

rechter Flügel:   Markus Lesch

Klotz:             Dieter Scholl

Platte:            Roland Musweiler

 

 

Jungschützenvogel bzw. -platte:

  

                    Kai Roth

 

 

Ehrenvogel:

 

Kopf:               Jürgen Mandt

Schwanz:          Kai Roth

linker Flügel:      Winfried Mandt

rechter Flügel:     Lars Nürnberg

Klotz:               Andreas Zöllkau

Platte:              Werner Roth

 

 

Damenpokal:

 

1. Platz     Horst Leßmann       93 Ringe

2. Platz     Sascha Klingberg     86 Ringe

3. Platz     Winfried Mandt      85 Ringe

 

 

Damenvogel:

 

Kopf:             Elke Stark

Schwanz:        Nicole Adolphs

linker Flügel:    Anita Schimunek

rechter Flügel:   Elsbeth Schimunek

Klotz:              Hiltrud Thönnissen

Platte:             Ute Nürnberg

 

 

 

Hervorragende Schießergebnisse der Kameraden auf dem Schützenplatz:

  

Sebastianus-, Jacobe-von-Baden und August-Becker-Pokal:

Mannschaft:   3. Platz = August-Becker-Pokal mit 468 Ringen

 

Die Einzelschützen:

Frank Schimunek                         98 Ringe              Bester Einzelschütze

Kai Roth                                96 Ringe              Bester Jungschütze

Olaf Roth                                 92 Ringe

Horst Scholz                                91 Ringe

Horst Leßmann                              91 Ringe

Marc Pojer                                89 Ringe

Heinz Schimunek                          87 Ringe

Hartmut Thönnissen                           76 Ringe

Lars Nürnberg                               73 Ringe

  

Altersscheibe 1 (60 – 70 Jahre):

3. Platz       Horst Leßmann                      48 Ringe

  

Altersscheibe 2 (ab 70 Jahre):

1. Platz       Horst Scholz                         49 Ringe

2. Platz       Heinz Schimunek                     48 Ringe

 

Ehrenscheibe:

1. Platz       Frank Schimunek                     49 Ringe

 

Glücksscheibe:

3. Platz       Heinz Schimunek

 

Königsvogel:

Winfried Mandt                                   Kopf

 

Ehrenvogel 2:

Wolfgang Klingberg                                linker Flügel

 

Jungschützenvogel:

Svenja Mandt                                     Klotz

Kai Roth                                          Platte und Jungschützen-König

 

 

IGDS-Schießen der Jungschützen:

Jan-Keulertz-Pokal (Mannschaft)            221 Ringe   4. Platz

Dr.-Willi-Kauhausen-Pokal (Mannschaft)      223 Ringe   2. Platz

 

Interne Wertungen der Jungschützen:

100-er Serie                    Kai Roth               1. Platz

Biathlon-Schießen              Kai Roth               1. Platz

100-er Serie (IGDS)               Kai Roth               3. Platz

 

Herzlichen Glückwunsch allen Platzierten!!!

 

 

Neue Anfangszeit der Versammlungen:

 

Mit Beschluss in der Jahreshauptversammlung haben die Kameradinnen und Kameraden beschlossen, die jeweilige Anfangszeit der Versammlungen von 20 Uhr auf  19 Uhr  vorzuverlegen.

 

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