Neue Anfangszeit der Versammlungen:

 

Mit Beschluss in der Jahreshauptversammlung haben die Kameradinnen und Kameraden beschlossen, die jeweilige Anfangszeit der Versammlungen von 20 Uhr auf  19 Uhr  vorzuverlegen.

 

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Karl-Heinz van Aalst verstorben

 

 

Wir trauern um unseren Kameraden Karl-Heinz van Aalst. Er verstarb leider viel zu früh am Freitag, dem 23. Februar 2018 im Alter von 79 Jahren in Folge seiner Krebserkrankung und nach glücklicherweise kurzer Leidenszeit im Düsseldorfer Marienhospital.

 

Seit 2001 war er fester Bestandteil der Gesellschaft. Zunächst hatte er sich gegen das Tragen der Uniform gewehrt, doch schon nach kurzer Zeit der Zugehörigkeit zur Karl-Anton-Familie sahen wir ihn in schokoladenbraun, die Zuverlässigkeit in Person. Seine Stimmgewalt ist legendär, und wenn er bei hitzigen Diskussionen in der Versammlung das Wort ergriff und ankündigte, nicht laut werden zu wollen, verflog oft aller Ärger im Gelächter der Kameraden. Karl-Heinz nahm die darin versteckte Kritik mit Humor, wusste er doch um seine kräftige Stimme.

 

Er beteiligte sich regelmäßig am Übungsschießen und war in den ersten Jahren auch Mitglied der Schießmannschaft der Gesellschaft. Neben dem Erringen diverser Pfänder von Königs- und Ehrenvogel wurde er 2004 Wald- und Wiesenkönig und traf 2006 die Platte des Ehrenvogels.

 

Zu seiner beruflich aktiven Zeit war der gelernte Elektrotechniker quasi weltweit unterwegs und verbrachte einen großen Teil seines Berufslebens im Dienste der Bundeswehr, der er auch im Ruhestand durch seine Zugehörigkeit im Verband Deutscher Soldaten verbunden blieb. Schon seit Jugendtagen war der gebürtige Niederrheiner im Reitsport aktiv, ebenfalls kegelte er gerne. Zu seiner in Berlin lebenden Tochter hielt er Kontakt und besuchte sie regelmäßig.

 

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, und mancher Donnerschlag wird uns an ihn und seine Stimmgewalt erinnern.

 

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 Der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V. hat mit dem bekannten Veranstalter Marc Pesch ein Konzept für eine "Wies'n" auf der Düsseldorfer Kirmes am 2. Samstag des Schützenfestes (20. Juli 2018) erarbeitet, die dieser in Verbindung mit verschiedenen Sponsoren durchführen wird. Ausgeschenkt wird "Füchs'chen" - Bier, und die Kapelle Brandig aus Tirol wird aufspielen.

 

Ticketpreise im Vorverkauf:   Sitzplatz 20,90 € incl. einem Imbiss und 1 Bier oder Stehplatz 10,50 € ohne Verzehr.

Karten im Vorverkauf in allen Alltours-Reisebüros in Düsseldorf und Neuss, im "Kunsthandwerk" am Rathaus Neuss oder online beim Veranstalter.

 

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Titularfest

Gerade erst den Jahreswechsel erlebt (überlebt?), beginnt das neue Schützenjahr mit dem Titularfest. Der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V. begeht den Gedenktag ihres Namenspatrons mit einem gemeinsamen feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Lambertus und der anschließenden Reunion im Radschlägersaal der Rheinterrasse, und auch dieses Jahr waren wir Karl-Antöner stark vertreten, wir nehmen diesen Pflichttermin eben ernst. Der Festgottesdienst, und das sei sehr positiv bemerkt, war dieses Mal erfreulicherweise relativ kurz - bereits nach etwa einer Stunde erteilte Stadtdechant Hennes den Schlusssegen - und somit erreichte das Regiment bereits gegen 11:15 Uhr komplett die Rheinterrasse. Die Begrüßung durch unseren 1. Chef Lothar Inden ließ dann aber noch eine gute halbe Stunde auf sich warten (warum eigentlich?), und es dauerte dann noch eine weitere gute halbe Stunde, bis auch noch der gefühlt letzte Ehrengast namentlich erwähnt worden war. Der Festredner des Tages, Polizeipräsident Norbert Wesseler, berichtete über die Aufgaben der Polizei auch im Hinblick auf Gewaltprävention. Zum Abschluss der Veranstaltung nahm Dieter Nagel als Vorsitzender der Schießkommission noch die Ehrungen der beim Wiedemeyer-Pokal erfolgreichen Mannschaften und Einzelschützen vor, mal wieder spät, mal wieder unter Zeitdruck. Das eigentlich anzuvisierende Ende 13 Uhr wurde jedenfalls wieder einmal verfehlt.

 

Wir Karl-Antöner begaben uns dann geschlossen zu unserem Stammlokal „Goldener Kessel“, um bei leckerem Schumacher-Alt und Schweinshaxe oder Eisbein den anstrengenden Vormittag abzuschließen. Es herrschte wie üblich Gesprächsbedarf über Gott und die Welt, und so endete, fast ebenso traditionell, der Gedenktag für manch einen Kameraden erst zu vorgerückter Stunde…

 

Weihnachtsfeier

 Am 16. Dezember trafen sich die Karl-Antöner ein letztes Mal im Jahre 2017 zur Versammlung und, viel wichtiger, zur Vereins-Weihnachtsfeier, und das zum letzten Male im Lokal "Flinger Broich 80". Wie immer sahen wir auch Kameraden, die sich im Laufe des Jahres auch gerne mal rar machen, und so waren wir in (fast) voller Mannschaftsstärke vertreten. Der offizielle Teil fiel recht kurz aus, und zur Einstimmung auf das Erscheinen des Weihnachtsmannes trug uns Werner Roth eine weihnachtliche Geschichte vor, Hauptmann Roland Musweiler ließ das fast abgelaufene Jahr Revue passieren, übergab Carina Klingberg ihre verdienten Pokale und Orden für ihre Erfolge bei den diesjährigen Schießwettbewerben und ernannte Marc Pojer, den in diesem Jahre aus dem Amt geschiedenen 1. Schriftführer, zum Ehren-Vorstandsmitglied. Unsere bewährte Weihnachtsband Winfried Mandt mit Elsbeth und Heinz Schimunek spielte auf. Sie wurde dieses Mal noch verstärkt durch eine Saxophon-Zugabe Martin Hagels, und so konnte Weihnachtsmann Manfred Eschbach Kindern und Erwachsenen gleichermaßen die Leviten lesen und Geschenke verteilen. Und da bei der FKA auch ein Weihnachtsmann ein Anrecht auf den wohlverdienten Ruhestand hat, verabschiedeten wir ihn, begleitet von einem live gesungenen Überraschungs-Ständchen unserer Anna. Im Laufe des Abends durften wir auch noch unserer Ehrenmitglied Dieter Nagel begrüßen, und das zwischenzeitlich aufgebaute gute Buffet wartete auf den Ansturm der hungrigen Karl-Antöner. Nach der fast vollständigen Vernichtung desselben und ausführlichen Gesprächsrunden ging der Abend gemütlich zu Ende.

 

An dieser Stelle möchten wir all den Kameradieschen und Kameraden für ihren Einsatz über das Jahr hindurch danken. Nur dadurch war es möglich, das Vereinsleben mit allen

Veranstaltungen durchführen zu können. Aber es ist wie immer, wir

brauchenEuren Einsatz aber bitte auch in diesem Jahr.

 

 

Königsabend

Es galt, unsere neue Majestät Hartmut Thönnissen und Königin Hiltrud zu krönen und zuvor die „alte“, Horst Scholz, zu „entmachten“. Und das musste natürlich gebührend gefeiert werden nach dem Motto: „Der König ist weg, es lebe der König“, außerdem galt es, das 137. Stiftungsfest zu begehen. Also trafen wir Karl-Antöner uns am 4. November im Lokal „Flinger Broich 80“. In Anwesenheit der Regiments- Majestäten Christopher Tietz mit Königin Michelle Wolfram und Jungschützenkönig Dominik Reimann mit seiner Miriam Reimann übernahm der Major des III. uniformierten Bataillons, Jörg Müntz, der von seiner Margarida begleitet worden war, gewohnt launig zunächst die Ehrung der Platzierten des Damenpokals. Olaf Roth und Gewinner Frank Schimunek nahmen ihre Pokale entgegen, die Drittplatzierte Carina Klingberg war aus beruflichen Gründen leider verhindert. Ebenfalls befreite er unseren Jungschützenkönig Kai Roth von der schweren Last der Kette, leider konnte er keinen Nachfolger/in krönen. Wie schon in den letzten Jahren nahm unser Ehrenmitglied Dieter Nagel, zweckmäßigerweise in Personalunion sowohl Königsbegleiter als auch Betreuer unserer Gesellschaft, anschließend zunächst die Ehrung der Pfandschützen, nämlich Olaf Roth für den Kopf, Andreas Zöllkau für den linken Flügel, Heinz Schimunek für den Schweif und Horst Leßmann für den Klotz, Carina Klingberg, hatte den rechten Flügel erbeutet. Danach übernahm er auch die Ehrungen der alten und neuen Majestäten. Der schwierige Wechsel der großen Königskette gelang mit tatkräftiger Unterstützung des Regiments-Königspaares.

 

Schade, dass Dieter und das Königspaar kurze Zeit später die Veranstaltung verlassen mussten, da sie noch anderweitige Verpflichtungen hatten. Der kurze Zeit später folgende Künstler heizte die sowieso schon gute Stimmung mit einem gelungenen komödiantischen Vortrag noch weiter an. So ging dieser Abend mit weiterer musikalischer Untermalung durch die von Horst L. zu Gehör gebrachten nationalen und internationalen Künstler bei mehr oder weniger geistreichen Gesprächen mit freundlicher Unterstützung der Brauerei Schlüssel zu Ende. Vielen Dank an alle, die am Gelingen dieses Abends beteiligt waren.