Ergebnisse Königsschießen 8. September 2018:

 

Königsvogel:

 

Kopf:             Frank Schimunek

Schwanz:        Kai Roth

linker Flügel:    Marc Pojer

rechter Flügel:   Markus Lesch

Klotz:             Dieter Scholl

Platte:            Roland Musweiler

 

 

Jungschützenvogel bzw. -platte:

  

                    Kai Roth

 

 

Ehrenvogel:

 

Kopf:               Jürgen Mandt

Schwanz:          Kai Roth

linker Flügel:      Winfried Mandt

rechter Flügel:     Lars Nürnberg

Klotz:               Andreas Zöllkau

Platte:              Werner Roth

 

 

Damenpokal:

 

1. Platz     Horst Leßmann       93 Ringe

2. Platz     Sascha Klingberg     86 Ringe

3. Platz     Winfried Mandt      85 Ringe

 

 

Damenvogel:

 

Kopf:             Elke Stark

Schwanz:        Nicole Adolphs

linker Flügel:    Anita Schimunek

rechter Flügel:   Elsbeth Schimunek

Klotz:              Hiltrud Thönnissen

Platte:             Ute Nürnberg

 

 

 

Hervorragende Schießergebnisse der Kameraden auf dem Schützenplatz:

  

Sebastianus-, Jacobe-von-Baden und August-Becker-Pokal:

Mannschaft:   3. Platz = August-Becker-Pokal mit 468 Ringen

 

Die Einzelschützen:

Frank Schimunek                         98 Ringe              Bester Einzelschütze

Kai Roth                                96 Ringe              Bester Jungschütze

Olaf Roth                                 92 Ringe

Horst Scholz                                91 Ringe

Horst Leßmann                              91 Ringe

Marc Pojer                                89 Ringe

Heinz Schimunek                          87 Ringe

Hartmut Thönnissen                           76 Ringe

Lars Nürnberg                               73 Ringe

  

Altersscheibe 1 (60 – 70 Jahre):

3. Platz       Horst Leßmann                      48 Ringe

  

Altersscheibe 2 (ab 70 Jahre):

1. Platz       Horst Scholz                         49 Ringe

2. Platz       Heinz Schimunek                     48 Ringe

 

Ehrenscheibe:

1. Platz       Frank Schimunek                     49 Ringe

 

Glücksscheibe:

3. Platz       Heinz Schimunek

 

Königsvogel:

Winfried Mandt                                   Kopf

 

Ehrenvogel 2:

Wolfgang Klingberg                                linker Flügel

 

Jungschützenvogel:

Svenja Mandt                                     Klotz

Kai Roth                                          Platte und Jungschützen-König

 

 

IGDS-Schießen der Jungschützen:

Jan-Keulertz-Pokal (Mannschaft)            221 Ringe   4. Platz

Dr.-Willi-Kauhausen-Pokal (Mannschaft)      223 Ringe   2. Platz

 

Interne Wertungen der Jungschützen:

100-er Serie                    Kai Roth               1. Platz

Biathlon-Schießen              Kai Roth               1. Platz

100-er Serie (IGDS)               Kai Roth               3. Platz

 

Herzlichen Glückwunsch allen Platzierten!!!

 

Herrentour

 

 

Unsere diesjährige Herrentour war turnusmäßig ein Tagesausflug. Das Ziel: unsere südliche Nachbarstadt, die mit der großen Bahnhofskapelle.

 

Der Tag war gespickt mit kulturellen Highlights. Nach einer „trockenen“ (und pünktlichen) Zugfahrt war da zunächst einmal der ebenfalls trockene aber lohnende Besuch des Römisch-Germanischen Museums. Danach war uns mehr nach Völkerverständigung, außerdem meldeten sich unsere Mägen, und so okkupierten wir eine der zahlreichen öffentlichen Verpflegungsstellen der Einheimischen, nämlich „Peter’s Brauhaus“, wo wir mit belegten Röggelchen und in Reagenzgläsern serviertem „nicht verbrannten Bier“ verköstigt wurden. Dermaßen gestärkt ging es weiter in unserer „Kultour“ zum Schokoladenmuseum, ebenfalls ein lohnendes Ziel.

 

Nun wollten wir wissen, wie die Eingeborenen das oben bereits erwähnte bierähnliche „Kölsch“ herstellen. Wie wir feststellen durften, ist der Herstellungsprozess nicht wesentlich anders als der für unser „Alt-Bier“, und so begaben wir uns anschließend beruhigt zum Abendessen und verputzten das ein oder andere einheimische Getränk, bevor wir den Rückweg antraten.

 

Eine schöne und informative Tour ging zu Ende und wir hatten keine Verluste zu beklagen. Dem „Touren-Komitee“ Olaf Roth und dem „Eingeborenen“ Marc Pojer sei für ihren Einsatz gedankt. Und für’s nächste Jahr: die Messlatte liegt hoch…

 

 

 

Schützenfest 2018

 

Das diesjährige Schützenfest wird uns Karl-Antönern in Erinnerung bleiben, weil....

 

Aber der Reihe nach. Wie üblich versammelten sich eine große Schar unserer Kameraden und Kameradieschen zum Ringstechen und Pagen-Königsschießen auf dem Nagelshof, obwohl weder Reiter noch Pagen in unseren Reihen sind. Jedenfalls sorgten wir mit unserem unermüdlichen Einsatz mit dafür, dass es auch in diesem Jahr einen Martinszug geben wird…

 

Und dann der Appellsonntag. Trotz Hitze trafen sich auch an diesem Sonntag eine recht stattliche Anzahl Karl-Antöner, überwiegend in Uniform, um dem Herausholen der „Goldenen Mösch“ beizuwohnen und anschließend durch die Altstadt zu marschieren, eine Veranstaltung, die in dieser Form überdenkenswert ist. Immerhin hielt sich die Wartezeit vom Ende der Ansprachen bis zum Abmarsch in erträglichen Grenzen.

 

Am nun folgenden ersten Schützenfest-Wochenende wurden wegen der Fußball-WM unsere Aktivitäten angepasst. Die Schützenfest-Eröffnung fand natürlich am Freitag statt, und bereits ab 16:30 Uhr hatten die Jungschützen die Ehre, ihren neuen Jungschützenkönig  ermitteln zu dürfen. Zwei unserer drei Teilnehmer erwiesen sich als äußerst endkampfstark: Svenja Mandt räumte den Klotz ab, und Kai Roth landete den Königsschuss und ist somit neuer Jungschützenkönig des Regiments.

 

Und Kais Opa, Werner Roth, wurde später am Abend noch für 40-jährige Mitgliedschaft im Regiment geehrt.

 

 

 

 

Werner Roth 40 Jahre in Regiment und Gesellschaft

 

 

 

Werner Roth, Baujahr 1939, hat sich die Ehrung für seine 40-jährige Mitgliedschaft in Regiment und Gesellschaft redlich verdient. In diesen langen Jahren seiner Zugehörigkeit zur Karl-Anton-Familie engagierte sich Werner, indem er diverse Ämter innerhalb der Gesellschaft bekleidete. So war er bis 2008 Feldwebel und von 1994 bis 2009 2. Schriftführer. Er verfasste neben diversen Protokollen etliche schöne und launige Berichte für die Schützenzeitung, einige davon auf Düsseldorfer Platt. Darüber hinaus war Werner einige Jahre der Weihnachtsmann der Kompanie, der also, der im roten Kostüm und mit Rauschebart die kleinen und großen Kinder beschenkte (und ihnen auch manchmal die Leviten las). 1985 war Werner Kompaniekönig und repräsentierte die Gesellschaft zusammen mit Königin Kati. Beim Schießen um den Damenpokal schaffte er es mehrfach aufs Treppchen.

 

Schon seit etlichen Jahren macht sich Werner in vorderster Linie um Organisation und Durchführung des Seniorentages verdient. Für seine Verdienste um Verein und Regiment wurden Werner 1990 die Silberne Ehrennadel des Regiments und 2006 die der Gesellschaft verliehen.

 

Seit 1965 ist Werner mit seiner Kati verheiratet. Sie haben zusammen 2 Söhne, Olaf und Holger. Holger hat zwar vor geraumer Zeit die Gesellschaft verlassen, aber Olaf ist ihr weiterhin treu, war 1. Schießleiter und ist nun als Zeugwart und 2. Kassierer in unserer Gesellschaft aktiv. Darüber hinaus „erbte“ er Werners Einsatz bei der Organisation des Senioren-Nachmittags. Sein Enkel Kai ist gerade zielsicher Regiments-Jungschützenkönig geworden und engagiert sich als 2. Fahnenoffizier natürlich auch in unserer Gesellschaft.

 

Lieber Werner, zu Deinem Ehrentage wünschen wir Dir alles erdenklich Gute. Nach halbwegs überstandener schwerer Krankheit werde und bleibe gesund und behalte Deinen Humor, damit Du noch lange aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen mögest. Gesundheit und Humor sind beste Voraussetzungen für das Erreichen Deines nächsten Jubiläums.

 

 

 

Auch die Investitur am Samstag verlief etwas anders. Los ging‘s schon um 12:45 Uhr von der Reitallee (eigentlich Jägerhofallee) bei hochsommerlichen Temperaturen ohne Marscherleichterung durch die Stadt zum Marktplatz, wo in praller Sonne ohne Flüssigkeitsversorgung fast eine Stunde diverse Ansprachen an uns gerichtet wurden, bis der "Große Zapfenstreich" mit der wie immer anschließenden Serenade die Veranstaltung beendete. Einige Schützenfrauen und Kameraden, die sich davonstahlen, machten sich um die Wasserversorgung verdient.

 

Danach ging es zur Brauerei "Schumacher" an der Oststrasse, wo wir einen gemütlichen Nachmittag mit Marscherleichterung verbrachten. Der vorgezogene Strafappell ergab ein buntes Bild, und der Spieß hatte seine Strafentabelle den Gegebenheiten angepasst.

 

Der sonntägliche Gottesdienst sollte max. 1 Stunde dauern statt der angedrohten 1 1/2 Stunden, das Ergebnis war dann wohl ein Kompromiss: die "Hennes-Show" hielt sich mit 1 1/4 Stunden, in Grenzen, beide Seiten hatten das Gesicht gewahrt, und wir hatten gerade noch so Zeit für eine kleine Stärkung im „Goldenen Kessel“. Beim Antreten im Schatten des Ehrenhofes gab es ausreichend sonnengeschützte Plätze, und nach einer unerwartet kurzen Wartezeit (es geht doch, wenn man will und/oder muss) zogen wir los. Die vorgezogene große Parade ging glücklicherweise ohne Zwischenfälle über die Bühne, und nach einem kurzen Picknick waren alle pünktlich zum Anpfiff des WM-Endspiels im äußerst kuscheligen Zelt. Übrigens: gefühlt war der Verbrauch an Mineralwasser höher als der an Altbier...

 

Nach dem traditionellen montäglichen Friedhofsbesuch und dem ebenso traditionellen Frühschoppen im „Uerige“ folgte das gemeinsame Mittagessen im „Goldenen Kessel“, gefolgt von dem Bataillonsbiwak mit dem Bataillonsspiel, das unsere Mannschaft erfolgreich absolvierte, überließ sie doch der Gesellschaft Wilhelm Marx die Ehre, im kommenden Jahr das Spiel ausrichten zu dürfen. Beim zeitgleich begonnenen Schießen auf Königs- Ehren- und Bürgervogel räumte dann Winfried Mandt den Kopf des Königsvogels ab.

 

Am Abend wurde Svenja Mandt für den Klotz des Jungschützenvogels geehrt, und Kai Roth mit seiner Königin Natascha Kamm (seiner "Leihkönigin" aus Stockum) zum Regiments-Jungschützenkönig gekrönt.

 

Darüber hinaus wurde Kai für seine tollen Schießergebnisse im abgelaufenen Schützenjahr geehrt: so gewann er jeweils die Wertung der 100-er Serie und des Biathlon-Schießens, wurde 2. beim Freihand-Pokal und errang dem 3. Platz bei der IGDS-100-er-Serie.

 

Der folgende Auftritt der Band "De Rhingschiffer" war wohl für den Anlass leicht daneben, so dass der  anschließende DJ Jan es recht schwer hatte, Stimmung ins Zelt und die Zuhörer auf die Tanzfläche zu bringen. In diesem Jahr hatten es die Jungschützen leider nicht geschafft, ein Programm auf die Beine zu stellen, obwohl die Auftritte in den letzten beiden Jahren nicht nur fulminant waren, sondern das gesamte Regiment beeindruckt hatten. Schade!!!

 

Am Dienstag trafen wir uns im "Goldenen Kessel" auf Einladung unseres Jubilars Werner Roth und Kompanie-Majestät Hartmut Thönnissen zu Frühschoppen und gemeinsamem Mittagessen. Einige Kameraden (nicht nur unsere Schießleiter) verzichteten auf den anschließenden wie immer recht lustigen Kirmesrundgang, um noch diverse Serien auf die Scheiben abzugeben.

 

Um 18 Uhr, zum Schießen auf die Platte des Königsvogels stand Olaf Roth bereit, der mit seinem Sohn Kai gerne ein gemeinsames Königsjahr gehabt hätte; leider hat's nicht gereicht. Kerstin Eichenberg von der Gesellschaft Wilhelm Marx räumte die Platte ab und wurde zur erst dritten Regiments-Schützenkönigin. Und so ganz nebenbei wurde das III. uniformierte Bataillon zum Königsbataillon (besser: Königinnen-Bataillon.

 

Am Mittwoch, dem Familientag, zog die Karl-Anton-Familie nach Neuss-Holzheim, um im dortigen "Brauhaus Frankenheim" das wichtige Amt des Wald- und Wiesenkönigs auszuschießen. Trotz einiger Mängel seitens des Gasthauses verlebten wir einen entspannten Nachmittag, und Winfried Mandt und seine Königin Ursula wurden von ihrem schweren Amt erlöst. Nachdem die Pfänder in etwas ungewöhnlicher Reihenfolge gefallen waren, schoss Marc Pojer nach heftigem Kampf mit Platte und Klebestreifen den Vogel ab und nahm natürlich seine Ute Nürnberg zur Königin.

 

Am Abend des Donnerstag fand die Prozession mit den Reliquien des Stadt-Patrons Apollinaris statt, an der natürlich das gesamte Königs-Bataillons teilnahm. Dann war da der Senioren-Nachmittag mit dem Einsatz von Manfred Eschbach sowie Werner und Olaf Roth, und vormittags fand das verschobene Pokalschießen statt.

 

Freitag, Ball der Könige und großes Feuerwerk waren angesagt. Wir begleiteten unsere Majestäten Hartmut und Hiltrud Thönnissen sowie Kai Roth und Natascha Kamm bei recht kuscheligen Temperaturen ins Zelt.

 

Darüber hinaus waren wir natürlich an den Schießergebnissen interessiert, die da waren: Die Mannschaft belegt mit 468 Ringe den 3. Platz und gewinnt den August-Becker-Pokal, Frank Schimunek ist mit 98 Ringen bester Einzelschütze und Kai Roth mit 96 Ringen bester Jungschütze. Und weil’s so schön ist, die Ergebnisse der Wettbewerbe auf den Flachständen: Glücksscheibe: Heinz Schimunek 3. Platz, Ehrenscheibe: Frank Schimunek 1. Platz 49 Ringe, Altersscheibe 1: Horst Leßmann 3. Platz, 48 Ringe, Altersscheibe 2: Horst Scholz 49 Ringe, 1. Platz und Heinz Schimunek 48 Ringe, 2. Platz.

 

Unser Pfandschütze Winfried Mandt wurde natürlich für sein Pfand, den Kopf des Königsvogels geehrt, Mannschaft und erfolgreiche Pokalschützen natürlich auch. Ansonsten: schönes Wetter, tolles Feuerwerk, glückliche Karl-Antöner. Und zu vorgerückter Stunde lief es sogar am Taxistand recht entspannt....

 

Sonntag, der letzte Tag. Einige Unentwegte  trafen sich noch einmal, um (endlich einmal) über die Kirmes gehen zu können und anschließend noch zu versuchen, ein Pfand von Ehrenvogel 2 oder Bürgervogel zu ergattern, was Wolfgang Klingberg mit dem Abschuss eines Flügels des Ehrenvogel 2 auch gelang, und natürlich um die wohlverdienten Preise abholen.

 

Unsere Jungschützen Svenja, Lars und Kai waren auch noch im Einsatz im Rahmen der Wettbewerbe der IGDS. So holten sie beim Dr. Willi-Kauhausen-Pokal den 2. und beim Jean-Keulertz-Pokal den 4. Platz.

 

 

An allen Tagen hatten wir tollstes Hochsommerwetter, auch abzulesen an unserem Wasserkonsum. Wer die 4,25 Millionen Besucher gezählt hat, wissen wir nicht, die "Düsseldorfer Sommerwies'n", die erstmalig am 2. Samstag stattgefunden hat, wird als mäßiger Erfolg bewertet; hier ist eben Düsseldorf im Sommer und nicht München im Herbst. Wir aber hatten so schöne und erfolgreiche Tage wie schon lange nicht mehr.

 

Dann also: tschüss Schützenfest, bis zum nächsten Jahr.

 

 

 

Neue Anfangszeit der Versammlungen:

 

Mit Beschluss in der Jahreshauptversammlung haben die Kameradinnen und Kameraden beschlossen, die jeweilige Anfangszeit der Versammlungen von 20 Uhr auf  19 Uhr  vorzuverlegen.

 

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 Der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V. hat mit dem bekannten Veranstalter Marc Pesch ein Konzept für eine "Wies'n" auf der Düsseldorfer Kirmes am 2. Samstag des Schützenfestes (20. Juli 2018) erarbeitet, die dieser in Verbindung mit verschiedenen Sponsoren durchführen wird. Ausgeschenkt wird "Füchs'chen" - Bier, und die Kapelle Brandig aus Tirol wird aufspielen.

 

Ticketpreise im Vorverkauf:   Sitzplatz 20,90 € incl. einem Imbiss und 1 Bier oder Stehplatz 10,50 € ohne Verzehr.

Karten im Vorverkauf in allen Alltours-Reisebüros in Düsseldorf und Neuss, im "Kunsthandwerk" am Rathaus Neuss oder online beim Veranstalter.