50 Jahre Marc Pojer

 

 

Sein Geburtstag ist der 26. September. Marc, aktuell 2. Zugführer der Gesellschaft, ist Träger der Silbernen Ehrennadel des Großen Vereins und wurde im letzten Jahr auch mit der Silbernen Ehrennadel der Gesellschaft ausgezeichnet. Sein Wirken in der Gesellschaft ist mit der Position des Schriftführers verbunden. Er ist derjenige, der insbesondere die Jahresberichte modernisiert und größeres und weniger großes Weltgeschehen eingebunden hat. Erst in diesem Jahr hat er aus persönlichen Gründen diese Position aufgegeben. Mit seiner Königin Ute Nürnberg war er 2015 Majestät der Gesellschaft, und Sohn Lars Nürnberg blickt auch schon auf diverse Erfolge als Page und Jungschütze zurück. Überhaupt ist der Schießsport in der Familie Pojer/Nürnberg inzwischen angekommen, gehört Marc doch zusammen mit seinem Sohn zur Mannschaft der FKA. Darüber hinaus glänzt der begeisterte Radler durch seine sportlichen Aktivitäten als Langstreckenläufer und Triathlet ebenso wie als Übungsleiter für den Fußball-Nachwuchs. Lieber Marc, wir wünschen Dir und den Deinen alles erdenklich Gute bei bester Gesundheit. Übrigens: der Afrika-Virus ist nicht tödlich...

 

 

 

 

 

 

 

Königsschießen 2017:

 

Kopf                      Olaf Roth

Schwanz                  Heinz Schimunek

Linker Flügel             Andreas Zöllkau

Rechter Flügel           Carina Klingberg

Klotz                       Horst Leßmann

 

Platte und neuer König 2017/2018:

 

            Hartmut Thönnissen, Königin ist seine Ehefrau Hiltrud Thönnissen

 

 

 

Ehrenvogel:

 

Kopf                      Jürgen Mandt

Schwanz                  Werner Roth

Linker Flügel             Marc Pojer

Rechter Flügel           Svenja Mandt

Klotz                       Karl-Heinz van Aalst

Platte                      Sascha Klingberg

 

 

 

 

Damenpokal 2017:

 

1. Sieger              Frank Schimunek          97 Ringe

2. Sieger              Olaf Roth                  91 Ringe

3. Sieger              Carina Klingberg           88 Ringe

 

 

 

80 Jahre Rolf Ackermann

 

 

Rolf wurde am 28. August 80 Jahre alt und ist somit der „Alterspräsident“ unserer Gesellschaft. Er unterstützt die FKA seit 1987 zunächst als passives Mitglied, seit 1998 auch aktiv und in Uniform. Leider ist er nicht mehr so gut zu Fuß, so dass man ihn bei Umzügen leider nicht mehr auf der Straße sehen kann, trotzdem nimmt er (im Rahmen seiner Möglichkeiten) rege am Vereinsleben teil. Als Kind der Altstadt ist Rolf, das kann man sicher so ausdrücken, „brauchtumsverrückt“, ist er doch auch Karnevalist. Viele Jahre war er Wagenbaumeister der „KC Nette Leut“, die übrigens von Karl-Antönern mitgegründet worden ist. Rolf wird bei allen Aktivitäten von seiner Frau Ursula, genannt Uschi, aufopferungsvoll unterstützt. Bei allem Engagement ist beiden jedoch ihre Familie wichtig, nämlich ihre Tochter Birgit, Schwiegersohn Michael Hermes und vor allem Enkel Max. Lieber Rolf, wir wünschen Dir, Deiner Uschi und Deiner ganzen Familie alles erdenklich Gute, vor Allem aber Gesundheit.

 

 

 

 

 

65 Jahre Reinhard Lierenfeld

 

 

Fähnrich und Schießwart Karl Kraft brachte den am 20.8. geborenen damaligen Bundespost-Bediensteten Reinhard zur FKA. Kurz darauf heiratete er seine Barbara, und bald wurde Tochter Sieglinde geboren. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen den Postdienst quittieren musste, zog er um nach Kalifornien (an der Ostsee, in der Nähe von Brasilien). Und jedes Jahr taucht er pünktlich zum Schützenfest-Samstag natürlich in Uniform auf, die noch nie in Seeluft gehangen hat, und das nicht nur, um mit Enkelin und Enkel zu spielen. Sein Hobby war und ist der Fußball. In den 1980-er Jahren bereitete er die Kicker der FKA auf die diversen Turniere vor, und an der Ostsee hat er viele Jahre mit großem Erfolg internationale Jugendfußballturniere organisiert. Über verschlafene Ehrungen soll hier nicht weiter geschrieben werden sondern eher davon, dass Reinhard seit 2013 Träger der Silbernen Ehrennadel des Großen Vereins ist und er sich als Conferencier der legendären „Anton-Brothers-Show“ unvergessen gemacht hat. Lieber Reinhard, wir wünschen Dir alles erdenklich Gute und vor Allem Gesundheit, auf dass Du die „Heimsuchung“ der Kameraden gut verdauen kannst.

 

 

 

75 Jahre Manfred Eschbach

 

Der Geburtstag des in Hamm/Westfalen geborene Manfred Josef I, der 20. Juli, fällt alljährlich in die Kirmeswoche. Pech oder Glück, wir können ihn jedenfalls kaum vergessen. Manfred kam mit seinen Eltern bereits als Kind ins Rheinland, machte hier eine Lehre als Groß- und Einzelhandelskaufmann und landete irgendwann bei der Lebensmittelüberwachung. Obwohl schon einige Jahre im (Un-)Ruhestand, ist er in der Stadt bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Zur FKA fand er 1964 durch seine erste Frau Uschi geb. Neumann, die 2006 leider viel zu früh starb. Seit gut 10 Jahren lebt er nun mit seiner Elke Stark zusammen, und seit etwa 6 Jahren vergrößert der niedliche Mischlingshund Kalle den Haushalt. Manfred war drei mal Kompaniekönig der FKA, erhielt die Silberne Ehrennadel des Regimentes, die Goldene Ehrennadel der Gesellschaft, den Stadtorden und für sein jahrzehntelanges Engagement beim Seniorentag die selten verliehene Stephanien-Plakette. Da er über einen großen Keller verfügt, ist er seit mehr als zwei Jahrzehnten Zeugwart der Kompanie und bekannt für seine launigen Berichte. Darüber hinaus fungiert er als meistens gütiger Weihnachtsmann, mischt als Einkäufer mit und ist auch sonst in vorderster Reihe dabei, wenn es um die Gesellschaft geht. Sein Sohn Dirk war und der mit Tochter Ulrike verheiratete Olaf Bechert wie auch die Enkel Sarah und Sascha Bechert sind Mitglieder der FKA. Auch seine Mitgliedschaft bei den „Düsseldorfer Jonges“ sei hier nicht verschwiegen. Wir wünschen Dir, lieber Manfred, alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und hab weiterhin viel Spaß im Kreise der Karl-Anton-Familie.

 

 

 

 

 

Das Schützenfest liegt hinter uns, und es gibt einiges zu berichten, und zwar von Jubiläen, einer Ehrennadel und guten Schießergebnissen. Hier erst mal eine Übersicht:

 

Jubiläen:                            Dieter Scholl              65 Jahre Vereinszugehörigkeit

                                     Werner Zöllkau           50 Jahre Vereinszugehörigkeit

 

 

Silberne Ehrennadel:                Horst Leßmann

 

 

Schießergebnisse:

 

Sebastianus-Pokal

(Mannschaft):                     Frank Schimunek     95 R.

                                     Kai Roth                94 R.

Gesamt: 459 Ringe              Heinz Schimunek       90 R.

4. Platz                            Marc Pojer             90 R.

                                     Horst Leßmann        90 R.

                                    Olaf Roth                90 R.

                                    Lars Nürnberg            86 R.

 

Jungschützenvogel:              Lars Nürnberg            Klotz

 

Altersscheibe 1:                   Horst Leßmann          49 R.    2. Platz

(60 - 70 Jahre)

Altersscheibe 2:                  Heinz Schimunek        49 R.    1. Platz

(ab 70 Jahren)                   Horst Scholz            44 R.    2. Platz

 

Schützenscheibe:                 Frank Schimunek         48 R.    1. Platz      

                                     Olaf Roth                47 R.    2. Platz

 

Glücksscheibe:                     Olaf Roth                Teiler 56,3    9. Platz

 

Ehrenscheibe:                      Horst Leßmann          49 Ringe, Teiler 708,3, 8. Platz

 

 

Pfänder:

 

Ehrenvogel 1:                        Werner Roth              rechter Flügel

 

Ehrenvogel 2:                       Andreas Zöllkau         Schweif

 

 

Übungsschießen der Jungschützen (Jahreswertung):

 

100 - er Serie:                      Kai Roth                    3. Platz

 

Freihandserie:                       Kai Roth                    2. Platz  

 

 

IGDS-Wettbewerbe der Jungschützen:

 

Jean-Keulertz-Pokal                Mannschaft 1316     215 R.    2. Platz

                                            (mit Kai Roth)

Dr. Willi-Kauhausen-Pokal:          Mannschaft 1316     227 R.    1. Platz

                                             (mit Kai Roth)

 

 

 

Schützenfest 2017

 

 

Das Ringstechen am Nagelshof in Lohausen und das angeschlossene Pagenkönigsschießen ist traditionell (dieser Ausdruck wird uns noch öfter begegnen) der Auftakt zum Schützenfest. Obwohl wir weder Reiter noch Pagen haben, waren wir in guter Mannschaftsstärke vertreten und freuten uns mit den Gewinnern….

 

Viele Kameraden trafen sich am wieder einmal neu gestalteten Appell-Sonntag am Rathaus IN UNIFORM, und es war mal wieder ein fröhliches Beisammensein von Schützen und interessierten Bürgern, wäre da nicht die fast halbstündige Warterei auf einen etwa 20-minütigen Umzug durch die Altstadt gewesen…

 

Am folgenden Freitag ging es dann los. Nach dem Fass-Anstich und den Reden unseres 1. Chefs und des OB‘s folgten die Ehrungen langgedienter Kameraden, darunter unsere Kameraden Werner Zöllkau für 50 und Dieter Scholl für 65 Jahre Zugehörigkeit zum Verein. Natürlich waren wir IM Zelt, um allen Jubilaren die Ehre zu erweisen, was aber, wie der Geräuschpegel zeigte. viele andere Kameraden nicht interessierte, so dass weder wir noch die Geehrten die verdienten „Lobhudeleien“ verstehen konnten…

 

 

50. Jubiläum Werner Zöllkau

 

Feldwebel Werner Zöllkau, ein Urgestein der FKA, ist bekannt dafür, Klartext zu sprechen. Werner übernahm nach einigen Jahren Zugehörigkeit zur Gesellschaft  das Amt des Hornträgers, das er später an seinen Sohn Andreas, unseren Spieß, weitergab, den Werner als Feldwebel natürlich unterstützt. Er erhielt die Silbernen Ehrennadeln von Regiment und Gesellschaft, seit 2007 ist er auch Träger der Goldenen Ehrennadel der Gesellschaft. Mit seiner Frau Helga geb. Neumann hat der er neben Sohn Andreas noch Tochter Manuela, die der Gesellschaft eng verbunden ist, und Schwiegersohn Frank Vogel und Enkel Fabian sind ebenfalls Teil der Karl-Anton-Familie. Wir wünschen Dir, lieber Werner, auch in Zukunft alles Gute, bleib gesund und so standhaft wie bisher.

 

 

65. Jubiläum Dieter Scholl

 

Gerade 75 geworden, wurde Dieter für dieses außergewöhnliche Jubiläum geehrt. Sparen wir uns also alles Geschreibsel über Gartenpflege nach dem Mondkalender, das Angraben von Hildegard, der Anekdoten aus 100 Jahren, der Karriere bis zum Oberleutnant und Zugführer auf Lebenszeit, der Vorliebe für Süßes (fast) jeder Art und dass immer genug Käse in der Nähe sein sollte. Alles ist in den letzten Jahrzehnten bereits ausführlich be- und geschrieben worden. Du hast dieses Jubiläum bei guter Gesundheit erlebt. Die wünschen Dir weiterhin, auf dass Du bei Deinem nächsten Jubiläum den Kameras ein netteres Gesicht zeigst.

 

 

Der Samstag stand dann zunächst im Zeichen des Sebastianus-Pokal-Schießens und das Zerlegen des Jungschützenvogels. Unsere Schießmannschaft mit Heinz und Frank Schimunek, Olaf und Kai Roth, Marc Pojer, Lars Nürnberg und Horst Leßmann  belegte einen guten 4. Platz, und unser  Jung-Jungschütze Lars holte sich den Klotz des Jungschützenvogels. Am Nachmittag traten wir auf der Reitallee an (eigentlich ja Jägerhofallee) zu einem erfreulich kurzen Marsch zur Investitur am Rathaus,verbunden mit einem längeren Warten auf die Auflösung des Zuges etwa 100 Meter weiter am Burgplatz. Im Anschluss wurden im Stammhaus Schumacher die Festkarten ausgegeben und unserer Jubilare noch einmal intern geehrt.

 

Der Sonntag stand traditionell im Zeichen des großen historischen Umzuges und der Parade auf der Reitallee. Nach Hochamt, gemeinsamem Mittagessen und Strafappell traten wir gegen 14 Uhr vor dem Uerige an, zogen zum Robert-Lehr-Ufer zum traditionellen Warten, bis weit nach 15 Uhr endlich der Festzug losmarschierte. Ebenso Tradition ist das hervorragende Picknick nach der Parade, für das wir der Picknick-Mannschaft um Sabine Mandt und den vielen ungenannten Helfern danken. Anschließend im Zelt freuten wir uns auf einen ruhigen Tagesausklang mit „guten Gesprächen und unterstützenden Getränken“, doch wir wurden ins Zelt gebeten, denn dem völlig überraschten Horst Leßmann wurde die Silberne Ehrennadel des Großen Vereins verliehen. Nun gab’s erst Recht gute Gespräche und…

 

Zum traditionellen Friedhofsbesuch am Montag trafen wir uns in großer Zahl am Grab unseres letztverstorbenen Kameraden Claus Ohlhaver, es folgte das gemeinsame Mittagessen im „Goldenen Kessel“. Das anschließende Bataillonsbiwak endete mit dem Gewinn des Bataillonsspiels durch die Gesellschaft König Wilhelm. Und abends kam sie, die Zeltparty unserer Jugend. Praktisch im Vorprogramm wurden die Pagen- und Jungschützen- Majestäten gekrönt und die Pfandschützen geehrt, darunter natürlich unser „Klotzkönig“ Lars, ebenso Kai Roth als 3. Der 100-er Serie und 2. der Freihand-Serie ausgezeichnet. Die etwas andere „Thronbesetzung“ wurde als positiv bewertet, nicht jedoch die musikalische Untermalung. Danach folgte die Band „Kuhl en de Gäng“, die das Zelt für die anschließende fulminante Play-Back-Show der Jungschützen von 1316 anheizte. Manch eine Zugabe folgte auch erst zu vorgerückter Stunde während der Show von DJ Jan…Schade nur, dass es mal wieder etliche ältere Kameraden vorzogen, diesem Spektakel fernzubleiben.

 

Der Dienstag begann traditionell mit Frühschoppen und, auf Einladung der Jubilare und unseres Königs Horst Scholz, einem gemeinsamen Mittagessen im Goldenen Kessel. Der traditionelle Kirmesrundgang endete auf der Schützenwiese. Werner Roth erbeutete den rechten Flügel des Ehrenvogel 1. Beim Königsschuß waren weder Andreas Zöllkau noch Horst Leßmann so treffsicher, und so wurde Christofer Tietz neuer Regimentskönig.

 

Unseren Familientag verbrachten wir am Flinger Broich 80. Auf einer gut temperierten Schießbahn suchten und fanden wir den Nachfolger unseres Wald- und Wiesenkönigs Andreas Zöllkau in Person von Winfried Mandt. Die launige Siegerehrung nahm Jürgen Mandt in krankheitsbedingter Abwesenheit Roland Musweilers vor, der an diesem Tage operiert worden war, sich aber schon wieder auf dem Wege der Besserung befindet.

 

Am Freitag zum Ball der Könige mit anschließendem großen Feuerwerk waren wir traditionell in voller Mannschaftsstärke anwesend und konnten im Laufe des Abends viele Gäste begrüßen. Wir staunten jedoch nicht schlecht, dass wir neben unseren Königspaar Horst und Gertrud Scholz noch eine weitere Königin zu begleiten hatten, nämlich Svenja Mandt, die als „Leih-Königin“ für die Andreas Hofer fungierte.

 

Zum traditionellen Kirmesrundgang am 2. Schützenfest-Sonntag trafen sich einige Karl-Antöner, mehr noch jedoch auf der Schützenwiese, um noch Pfänder zu schießen (was Andreas Zöllkau mit dem Schweif des Ehrenvogels 2 auch gelang), auf jeden Fall aber um ihre beim Scheibenschießen errungenen Preise abzuholen: Heinz Schimunek für den 1. und Horst Scholl für den 2. Platz bei Altersscheibe 2, Horst Leßmann für den 2. bei Altersscheibe 1 und den 8. Platz bei Ehrenscheibe, Frank Schimunek für den 1. und Olaf Roth für den 2. Platz bei Schützenscheibe, und Olaf noch für den 8. Platz bei Glücksscheibe. Ebenfalls waren unsere Jungschützen beim Zerrupfen des Jungschützen-Königsvogels der IGDS beteiligt, und die beiden Mannschaftswettbewerbe wurden äußerst erfolgreich absolviert, denn sie gewannen den Dr. Willi-Kauhausen-Pokal und wurden 2. beim Jan-Keulertz-Pokal, jeweils unter Beteiligung von Kai Roth


 

An dieser Stelle möchten wir unserem 1. Hauptmann Roland Musweiler gute Besserung wünschen und die Geduld, den Heilungsprozess abwarten und ertragen zu können.